Information zur Schmerzrehabilitation

Was ist eine Schmerzrehabilitation:

Für Rehabilitanden der gesetzlichen Rentenversicherungen ist seit einiger Zeit im Rahmen einer psychosomatischen Rehabilitations-Maßnahme ein schmerztherapeutischer Behandlungspfad möglich.
Auf Grundlage eines ausführlichen Aufnahmegespräches und einer Ganzkörpersuchung sowie vorliegenden externen Untersuchungsergebnissen wird eine individualisierte psychosomatische Rehabilitationsmaßnahme mit professionellem schmerztherapeutischem Schwerpunkt im Sinne einer multimodalen Komplexbehandlung eingeleitet.
Mit unserer ganzheitlichen Expertise konnten wir zwei weitere interessante scchmerzbezogene Projekte an uns binden: das A-IMA und PAIN 2.0.

Was ist A-IMA?

Das A-IMA (Ambulantes Interdisziplinär-Multimodales Assessment) ist eine Leistung im Rahmen einer Kooperation mit der Deutschen Schmerzgesellschaft und der BARMER.
Das Projekt hat das Ziel, Menschen mit Schmerzen und Risikofaktoren für eine Schmerzchronifizierung frühzeitig mittels einer interdisziplinär-multimodalen Diagnostik zu erkennen und Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise zu geben.
Das Assessment findet nach definierten Regeln und Abläufen in der personellen Zusammensetzung der Schmerztherapie statt (ärztl. Schmerztherapeut, Physiotherapeut, Psychotherapeut).
Wir erarbeiten integrativ ein individuelles Krankheitsmodell, Diagnose und Therapieempfehlung unter gleichberechtigter Berücksichtigung der Perspektiven der beteiligten Berufsgruppen. Das Assessment ist dabei ergebnisoffen hinsichtlich der Empfehlungen.
Wir starten mit A-IMA ab Anfang September 2023.

Was ist PAIN 2.0

PAIN2.0 ist ein großes, bundesweites Projekt, das durch den Innovationsfonds mit öffentlichen Geldern gefördert wird (01NVF20023). PAIN2.0 ist ein Konsortialprojekt der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der BARMER und wird mit verschiedenen Einrichtungen der Versorgung durchgeführt.
PAIN2.0 möchte durch eine zehnwöchige ambulante interdisziplinäre multimodale Gruppentherapie (A-IMST) die Versorgung von Erwachsenen mit wiederkehrenden Schmerzen und einem Risiko für eine mögliche Chronifizierung dieser Schmerzen verbessern.
Ziel bei der A-IMST in PAIN 2.0 ist das Erlernen von schmerzreduzierenden Strategien, dem Vermitteln von Wissen zu Schmerz und möglichen Risikofaktoren. Die Therapie wird nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand durch unser Team aus TherapeutInnen der Medizin, der Psychologie und der Physiotherapie in enger Zusammenarbeit durchgeführt.
Wir starten mit PAIN 2.0 ab Anfang Oktober 2023.

  • Schlaganfall
  • Hirnblutung
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Hirn-und Hirnhautentzündungen
  • Gehirntumoren nach Operation oder Bestrahlung
  • Hypoxische Hirnschädigung
  • Operationen an den hirnversorgenden Gefäßen
  • Multiple Sklerose
  • Tumoren
  • Entzündungen
  • Querschnittlähmungen

M. Parkinson

  • Post Polio-Syndrom
  • Myasthenia gravis
  • ALS
  • Muskeldystrophien
  • Polyneuropathien
  • Traumatische und sonstige erworbene Schädigungen von Nervenwurzeln und peripheren Nerven
  • Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerz, Analgetika-induz. Kopfschmerz, Migräne)
  • Schwindel
  • Konversionen
  • Psychische Störungen im Zusammenhang mit chronischen neurologischen Erkrankungen und Behinderungen
  • Akute Sucht
  • Bekannter Drogenmissbrauch
  • Methadonsubstitution
  • Akute Suizidalität
  • Akute Wahnerkrankungen
  • Schwere Persönlichkeitsstörungen

zu den Therapien finden Sie unter dem Reiter „Therapien in der Rehabilitation“.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:

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